E-Mail-Marketing: Von den schlimmsten Use Cases zu den besten Vorgehensweisen

3 minutes read

email-marketing

E-Mail-Marketing ist ein leistungsfähiges Werkzeug für Unternehmen, um die Kundenbindung zu verbessern. Der Erfolg hängt allerdings stark davon ab, ob Sie E-Mails auch richtig verwenden. Wir möchten Ihnen einige Beispiele für die besten und schlechtesten Praktiken vorstellen, basierend auf unseren eigenen Untersuchungen. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was Sie (nicht) tun sollten. 


1. E-Mail-Erwerb

Dies ist hoffentlich keine Überraschung für Sie, aber das Versenden von E-Mail-Kampagnen ohne Einverständnis des Empfängers wird Ihr Image sicher nicht verbessern. Der Weg über die E-Mail-Erfassung erfolgt über eine aktive Einverständniserklärung. Lassen Sie Ihre Nutzer also auf das leere Feld neben einem Call-to-Action (CTA) mit einem Text wie „Erlauben Sie uns, Sie mit unserem Newsletter zu informieren“ zu klicken. Noch besser wäre eine doppelte Einverständniserklärung (Double Opt-In), um die DSGVO-Anforderungen zu erfüllen. Ein passives Einverständnis (bei dem die Box bereits angekreuzt ist), ist aufgrund der DSGVO nicht mehr erlaubt. Doch das sollte für Sie als Vermarkter kein Problem sein, da ein aktives Einverständnis zu einem attraktiveren Empfänger und einer höheren Zustellbarkeit führt.


2. Die Willkommens-E-Mail

Wenn Sie das Einverständnis erhalten haben, wird nun die richtige Vorgehensweise empfohlen, um einen Sinneswandel des Empfängers zu verhindern. Die Verbraucher sind sich manchmal nicht bewusst, dass sie einen Newsletter abonniert haben. Anstatt sie (im negativen Sinne) zu überraschen, indem Sie sofort einen Newsletter verschicken, können Sie sich mit der Ankündigung, wann und wie oft Sie Newsletter per E-Mail versenden, einen guten Ruf verschaffen. Noch besser ist es, neuen Abonnenten die Möglichkeit zu geben, auszuwählen, an welchen Themen sie interessiert sind. Anstatt also alle Ihre Marketing-Nachrichten an alle Kontakte zu senden, beschränken Sie Ihre Kommunikation auf die Themen, für die sich Ihr Empfänger wirklich interessiert.


3. Der Inhalt der Mail

Wenn es um den Inhalt Ihrer E-Mail geht, empfehlen wir Ihnen, den Content nicht ausschließlich auf Bilder zu beschränken. Mail-Provider scannen E-Mails auf Spam. Wenn die E-Mail zu viele Bilder enthält, kann der Anbieter den Mailinhalt nicht scannen. Aus diesem Grund wird die E-Mail als risikoreich gekennzeichnet, sodass sie möglicherweise nicht den Posteingang Ihres Empfängers erreicht. Außerdem sehen Mailbox-Anbieter oft nur den Text in der Vorschau an. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn hauptsächlich Text, wenige Call-to-Actions (2 - 5) und Nachrichten verwendet werden, die für den Empfänger von Wert sind.


4. Sunset Policy

Die Bereitschaft Ihrer Empfänger ist nicht nur ein Ziel für sich. Sie bestimmt auch die Chancen, dass Ihre E-Mail-Kampagnen Ihren Empfänger erreichen. Mit anderen Worten: Je niedriger die Öffnungs- und Klickraten Ihrer E-Mail-Kampagne sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mail-Anbieter Ihre Mailings als Spam markieren. Aufgrund dessen werden Ihre Kampagnen in der Spam-Box landen und die Reichweite und Wirkung Ihrer Kampagne einschränken. Es wird daher nicht empfohlen, den gesamten Datensatz weiter zu nutzen. Durch das Herausfiltern von Empfängern, die sich nicht beteiligen, stellen Sie sicher, dass die Verbraucher, die dies tun, weiterhin Ihre E-Mails erhalten. Um Ihre Datenbank zu bereinigen, senden Sie eine Reaktivierungsmail nach drei oder mindestens sechs Monaten ohne Interaktion. Bitten Sie den Benutzer, seinen Account zu reaktivieren oder entfernen sie ihn aus der Liste.


5. Die Abmelde-Funktion

Auch wenn es nicht so aussieht, ist die Schaltfläche „Abbestellen“ eine weitere Möglichkeit, um den Prozentsatz Ihrer Beteiligung zu verbessern und Ihre Spam-Berichte zu verringern. Wenn Nutzer nach einer Option zum Abbestellen suchen, diese jedoch nicht finden können, werden sie die Mail höchstwahrscheinlich „als Spam melden“. Was für Ihren Ruf katastrophal ist. Verstecken Sie die Schaltfläche daher nicht, sondern zeigen Sie sie in der Fußzeile jeder gesendeten Mail an. Erwähnen Sie auch, warum der Benutzer diese E-Mail empfängt, da dies möglicherweise die Abbestellung der E-Mails überflüssig macht. Wenn Sie eine Willkommens-Mail senden, wenn sich jemand zum ersten Mal für Ihre Mailing-Liste anmeldet, sollten Sie darüber nachdenken, eine Abmelde-Option an einer auffälligen Stelle anzubieten. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass alle Empfänger Ihrer Kampagnen mit Ihren E-Mails interagieren, was zu einer stärkeren Interaktion mit Ihrer Marke und Ihrem Produkt führt.

CM Email Kampagnen


Diese Seite mit jemandem Teilen




Continue reading

Next Wie die neuen Datenschutz-Regeln der EU das Internet verändern
Previous CM Inspires: Ist die Zukunft des Einzelhandels und Handels offline oder online?
Back To news overview

Related articles

SMS-Promotion-Kampagnen: Schritt für Schritt zum Erfolg
Wie wähle ich zwischen einem Shortcode oder Langwahlnummer? Die 5 Hauptunterschiede
Kundensegmentierung im SMS-Marketing - und wie es Ihnen gelingt
Anwendungsfälle für die klassische SMS
Studie: Die Rolle der mobilen Geräte beim Erfolg im Einzelandel

Über den Autor

Charlotte van Raak ist Content Marketing Manager und stellt sicher, dass unsere Leser immer mit relevanten Artikeln versorgt werden. Zudem beantwortet Sie rund 1000 Anfragen in Ihrer Beraterfunktion für Kommunikation.

Kontakt mit Charlotte an

LinkedIn.