Missverständnisse über Datenschutz enthüllt: Fakten und Mython über Sicherheit im Internet

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"Daten sind der Schlüssel zum Erfolg". Aber mangelnder Datenschutz spielt Hackern in die Hände. Außerdem müssen Firmen sich an immer mehr Datenschutz-Regeln halten. Nichtsdestotrotz ist guter Datenschutz nicht so kompliziert und unmöglich, wie es klingt. Deshalb stellen wir einige hartnäckige Gerüchte auf den Prüfstand. Fakt oder Mythos? 


1. Hacker werden jeden Tag schlauer, was den Datenschutz erschwert

Mythos - Hacker werden in der Tat schlauer und Unternehmen haben mehr Daten, die sie schützen müssen. Auf der anderen Seite gibt es immer bessere Wege, sich vor Hackern zu schützen. Wenn Sie zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen, werden Sie Cyber-Kriminelle sicherlich abwehren können.


2. Der Mensch ist das schwächste Glied

Fakt - Auch wenn die Umsetzung der richtigen Sicherheitsvorkehrungen ein guter Anfang ist, reicht das nicht, um Ihre Daten zu schützen. Natürlichen möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Daten sicher sind, weil Ihre Angestellten damit sorgsam umgehen. Es sind jedoch häufig menschliche Fehler, die Datenschutzverletzungen bedingen. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über die Systembedienung, aber auch über die Risiken von Phishing und Smishing.


3. Meine Angestellten sind zu schlau, um auf Phishing-Mails hereinzufallen

Mythos - Viele Angestellte kennen das Konzept von Phishing, aber nichtsdestotrotz fallen Menschen immer wieder auf diese gefährlichen E-Mails herein. Blauäugigkeit, der Glaube, dass "mir das nicht passieren wird" und eine glaubhaft gefälschte Identität führen dazu, dass Menschen bösartige Links anklicken. Das jüngste Beispiel für Phishing von der niederländischen ABN-AMRO-Bank beweist, wie real diese Bedrohung ist.


4. Mein Account ist mit einem starken Passwort geschützt

Mythos - Auch wenn ein starkes Passwort äußerst wichtig ist, reicht es nicht aus, um Ihre Firma gegen Internet-Kriminalität zu schützen. Accounts, die nur mit einem Nutzernamen und einem Passwort geschützt sind, sind ein leichtes Ziel für Hacker. Stellen Sie sicher, dass es neben einem starken Passwort eine zweite Anmeldungsebene (Zwei-Faktor-Authentisierung) beim Login gibt. Der Nutzer benötigt nicht nur etwas, das er kennt (das Passwort), sondern auch etwas, das er hat (etwa sein Handy für einen Login-Code). So können Sie Ihre Online-Sicherheit merklich erhöhen.


5. Ich bemerke sofort, wenn meine (Online-)Identität oder die meines Mitarbeiters gestohlen wurde

Mythos - Leider werden Sie das nicht sofort feststellen. Manchmal dauert es Monate, bis eine Firma bemerkt, dass sie gehackt worden ist. Hacker tun alles dafür, um nicht entdeckt zu werden. So werden Sie als Kunde vermutlich nicht bemerken, dass Ihre Bankdaten gestohlen wurden, bis Geld verschwindet. Das gilt auch für Unternehmen. Zerstörerische und schädliche Prozesse können im Hintergrund ablaufen.


6. Ich weiß genau, mit wem ich online zu tun habe

Mythos - Verbraucher geben regelmäßig falsche Daten an, um ihre Privatsphäre zu schützen. Adressangaben, Namen, Geburtsdaten. Wie können Sie sicher sein, dass diese Daten stimmen? Wenn Sie Ihren Kunden zu viele Fragen stellen, werden diese oft zögerlich im Umgang mit ihren Daten. Fordern Sie deshalb nur Informationen an, die für Ihre Firma wertvoll sind. Außerdem sollten Sie einen Identifizierungs-Vorgang wählen, der Ihnen geprüfte Daten liefert, etwa iDIN.


7. Hacker fokussieren sich nur auf Banken und Kreditinstitute

Mythos - Ob Sie ein Kreditinstitut sind oder nicht - fast jede Firma hat etwas, das für Hacker interessant ist. Denken Sie etwa an Kundendaten oder vertrauliche Daten Ihrer Firma. Denken Sie an Verträge, die Namen von Partnern oder Informationen über Abläufe und Produktion. Oder wie wäre es mit einer Software, in deren Entwicklung Sie viel Zeit gesteckt haben? Es geht nicht immer ums Geld, aber der Verlust der Daten kann teuer werden.


8. Alle Hacker haben böse Absichten

Mythos - Nein, glücklicherweise möchten nicht alle Hacker Ihrer Firma schaden. Viele Unternehmen stellen Hacker ein, um Schwachstellen im System aufzudecken und Probleme zu verhindern. Diese Hacker können helfen, Ihre Daten vor den Kollegen mit den weniger guten Absichten zu schützen.

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Über den Autor

Charlotte van Raak

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