Mythen und Wahrheiten über die Zustellraten und die Geschwindigkeit beim SMS-Versand

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Die schnelle Zustellung von großen SMS-Chargen ist eine Herausforderung an sich. Geschwindigkeit und Zustellungsrate hängen von verschiedenen Faktoren ab. Nachfolgend also die Mythen und Wahrheiten über die Zustellraten und die Geschwindigkeit beim SMS-Versand.

Qualitativ hochwertiger SMS-Traffic

Im Wesentlichen lässt sich der Grund, warum Unternehmen Mobilfunknachrichten verschicken, in zwei Bereiche aufteilen: Benachrichtigungen mit hoher und normaler Dringlichkeit, Interaktionen und Transaktionen. Banken nutzen SMS zur Sicherung von Mitarbeiter- und Kundenlogins und bei Transaktionen. Transportunternehmen nutzen SMS-Nachrichten, um ihre Fahrer über neue und geänderte Bestimmungsorte zu informieren. In beiden Fällen gilt, dass die Nachrichten immer ankommen sollten, allerdings kann und darf die Geschwindigkeit, mit der eine solche Nachricht zugestellt wird, durchaus variieren.

Kritische Geschäftsvorgänge

Jede Stunde werden über CM hunderttausende SMS-Nachrichten für nationale und internationale Banken versandt. Diese Nachrichten laufen über die SMS Gateway-Plattform, mit der die Nachrichten an den richtigen Mobilfunkbetreiber geschickt werden, der dann für die Zustellung der Nachricht an die verschiedenen Mobilfunkgeräte ihrer Kunden und Nutzer sorgt. Es gibt einen Unterschied zwischen der Geschwindigkeit, mit der CM die Nachrichten zu den Mobilfunkbetreibern schickt und der Geschwindigkeit, mit der die Nachrichten von den Mobilfunkbetreibern auf den Geräten ihrer Kunden erscheinen.

Netzabdeckung: Hat man oder hat man eben nicht

Leider ist es unmöglich, immer alle Nachrichten einer Charge zu 100 % zuzustellen, weil Menschen ihre Mobiltelefone abschalten, kein Netz haben, ihre Telefonnummer ändern oder aus vielen anderen Gründen. Die Geschwindigkeit der Zustellung hängt jedoch von der Art der Plattform ab und davon, wie schnell der Mobilfunkbetreiber die Nachrichten an die Endgeräte zustellt.

Eine Frage von Millisekunden

Die CM-Plattform verschickt Nachrichten über qualitativ hochwertige Kanäle an die Mobilfunkbetreiber innerhalb von 3 bis 20 Millisekunden. Nach 36 Millisekunden wurden die SMS-Nachrichten zu 100 % an die jeweiligen Mobilfunkbetreiber versandt, vorausgesetzt – natürlich – der Mobilfunkbetreiber hat aktuell keine Schwierigkeiten, z.B. Netzausfall.  Bei CM ist es so, dass die Plattform keine Ausfallzeiten hat.

Aus Sicht der Mobilfunkbetreiber

Niederländische Mobilfunkbetreiber sind bei der Zustellung von SMS-Nachrichten unterschiedlich schnell. Im Vergleich mit den vier anderen Mobilfunkbetreibern wie KPN, Tele2, Telfort und T-Mobile ist Vodafone bei der SMS-Zustellung am schnellsten. Der Betreiber stellt 20 % aller Nachrichten in nur 1 Sekunde zu und 40 % binnen 1,5 Sekunden. Nach 3,5 Sekunden haben mehr als 90 % der Nachrichten ihren Empfänger erreicht, wobei die größtmögliche Zustellungsrate aufgrund von nicht vergebenen Nummern, fehlender Netzabdeckung oder weil ein Gerät ganz einfach ausgeschaltet wurde, bei 98 % liegt.

Verkaufen Sie Märchen?

SMS-Anbieter, die ihren Kunden erzählen, dass sie 100 % aller Nachrichten binnen zwei Sekunden an die Empfängergeräte zustellen können, wollen Ihnen ein Märchen verkaufen. In einer so kurzen Zeit 100 % aller Nachrichten zuzustellen, ist wegen der oben genannten Gründe schlicht und ergreifend unmöglich. Die niederländischen Mobilfunkbetreiber brauchen schon mehrere Sekunden Zeit für die Zustellung. Anbieter von SMS-Diensten haben einfach keinen Einfluss auf die Zustellrate und die Geschwindigkeit der Mobilfunkbetreiber. Kurz gesagt: die Zustellung einer SMS-Charge an 100 % der gewünschten Endgeräte in nur zwei Sekunden ist absolut unmöglich. Die Zielsetzung ist immer, so viele Nachrichten wie möglich in so wenig Zeit wie nötig zuzustellen. Anbieter von SMS-Diensten haben – leider – keinen Einfluss darauf, dass Menschen ihre Telefonnummer ändern, ihr Mobiltelefon abschalten oder einfach kein Netz haben.

Das System der wiederholten Zustellung (Retry System) und wie man falsche Zustellungsberichte (Fake DLR) umgeht

CM unterhält Systeme, um die größtmögliche Zustellungsrate zu erreichen. Für jede versandte Nachricht kommt ein Zustellungsbericht, der DLR, zurück. Mit dieser Info erfährt CM, ob eine Nachricht vom Mobilfunkbetreiber akzeptiert wurde oder nicht und ob die Zustellung zum Endgerät erfolgt ist oder nicht. Wenn die Zustellung zum Endgerät nicht erfolgt ist, wird die abgewiesene oder nicht zugestellte Nachricht über das Retry System erneut versandt.

Ein weiteres Problem ist die steigende Zahl der falschen DLRs. Wie ein normaler DLR, zeigt auch ein falscher Zustellbericht an, dass die Nachricht angekommen ist. Und obwohl ein falscher DLR anzeigt, dass die Nachricht zugestellt wurde, ist es tatsächlich so, dass die Nachricht überhaupt nicht verarbeitet worden ist. CM arbeitet daran, Firmen aufzuspüren, die falsche DLRs zurückschicken. Wenn ein falscher DLR festgestellt wird, trägt CM eine solche Firma auf einer schwarzen Liste ein.

Eine garantierte und schnellstmögliche Zustellung von Nachrichten an ihrem jeweiligen Bestimmungsort hängt also gleichermaßen von CM und von der Erreichbarkeit und dem Funktionieren der Mobilfunkbetreiber ab. Wenn ein Mobilfunkbetreiber erreichbar ist, ist der Versand von Nachrichten an den Mobilfunkbetreiber eine Sache von Millisekunden. Für die Zustellung können schnellere Kanäle und Mobilfunkbetreiber gewählt werden. Allerdings kann kein Anbieter von SMS-Diensten eine Zustellung zu 100 % in nur zwei Sekunden garantieren. [Twittern]. Niemand kann das schaffen.

In unserem Network Operations Center kontrollieren und berichten wir über den jeweiligen Betriebsstatus von Mobilfunkbetreibern überall auf der Welt. Schauen Sie es sich hier an..



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Erik Eggens

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