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Studie: Die Rolle der mobilen Geräte beim Erfolg im Einzelandel

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Inzwischen spielen mobile Geräte wie Smartphones und Tablets in 67% aller Verkäufe im Internet eine Rolle. Selbst dann, wenn für den Abschluss des Kaufs ein anderer Kanal gewählt wird, können die Nutzer der mobilen Geräte nicht mehr länger ignoriert werden. Aufgrund ihrer Rolle beim Erfolg für Händler im Internet, haben wir die Ergebnisse einer neuen Studie zu dem Thema für Sie zusammengefasst.


Studie 1: Offline- und Online- Integration wichtig für den Handel


Die Unterschiede zwischen klassischen Ladengeschäften und den Shops im Internet sind für die Kunden klar erkennbar. Trotzdem ist es wichtig, beide Elemente in die eigene Strategie zu integrieren. Laut einer Studie mit 10.000 Teilnehmern aus 13 Ländern spielt das Smartphone selbst bei Verkäufen in normalen Ladengeschäften inzwischen eine wichtige Rolle. Die Kunden erhalten vor allem im Internet die nötigen Informationen, die am Ende für einen Kauf sorgen würden.


Für die meisten Nutzer der Studie (48%) ist vor allem die Möglichkeit, sich im Internet über Verfügbarkeit und Preise der Produkte informieren zu können besonders wichtig. Neben der Studie rund um die Konsumenten wurden zudem 162 Unternehmen auf die wichtigsten Faktoren hin untersucht. Nur 28 Prozent der Firmen haben eine Verfügbarkeit aus dem Lager im Internet angeboten. Da die Daten allerdings im Jahr 2015 gesammelt worden sind, besteht eine große Hoffnung, dass inzwischen eine Verbesserung der Lage eingetreten ist.


Was passiert aber, wenn ein Kunde in den Laden kommt und das gesuchte Produkt nicht vorhanden ist? Hier wünschen sich die Konsumenten, dass eine digitale Bestellung möglich ist. Zum Zeitpunkt der Studie haben weniger als 25 Prozent der Unternehmen eine solche Option angeboten. Zudem wird gewünscht, dass mit der Hilfe des Internets Vergünstigungen und Coupons eingelöst werden können. Diesen Wunsch konnten nur sieben Prozent der Unternehmen erfüllen.


Das ist nur ein kurzer Auszug aus den Wünschen der Kunden. Inzwischen dürfte sich der Fokus ein wenig mehr auf das Geschäft im Internet verlagert haben.



Studie 2: Interaktion mit mobilen Nutzern


Die Stärke der Verbindung zwischen Online- und Offline-Geschäft wurde in mehreren Studien bewiesen. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht eine Herausforderung für die Händler ist. Das richtige Marketing auf allen Kanälen soll den Umsatz steigern. Natürlich können die Benutzer bereits jetzt im Internet bestimmte Dinge prüfen - sie erwarten aber noch mehr von den Händlern.


In einer Studie von 2016 wurde vor allem in Deutschland die Verfügbarkeit von sogenannten Beacons getestet. Dabei handelt es sich um kleine Geräte, die Signale an Smartphones aussenden und eine Interaktion mit den Kunden ermöglichen. So könnten zum Beispiel bestimmte Informationen im Laden für das Smartphone verfügbar gemacht werden. Der Trend ist in den USA bereits vorhanden und beginnt langsam auch in Europa Fuß zu fassen.


Über 79% der Teilnehmer der Studie haben gesagt, dass so ein Marketinginstrument nützlich wäre. Besonders wöchentliche Angebote sind eine interessante Option, wie der Kunde im Ladengeschäft auch mit der Hilfe seines mobilen Gerätes einen Vorteil hat.



Studie 3: Händler können mobilen Usern Anreize geben


Besonders im Bereich der Zahlungen haben die mobilen Geräte längst einen entscheidenden Vorteil. Die Risiken für Online-Bezahlungen sind verringert und inzwischen freuen sich die Kunden, wenn sie auch im Ladengeschäft die Möglichkeit haben, mit den beliebten und flexiblen Möglichkeiten zu bezahlen.


Neben der Möglichkeit dem Kunden etwa über eine App beim Betreten des Geschäfts individuelle Angebote zu schicken, ist ein zielgerichtetes Marketing mit solchen Lösungen möglich. Außerdem erlaubt eine solche Lösung die Nutzung von Barcodes oder QR-Codes, die über das Smartphone ausgelesen werden können.


Die Möglichkeiten für die Integration und Funktionalität einer solchen App sind grenzenlos. Neben den Möglichkeiten für Vergünstigungen, wird der Händler natürlich durch die Nutzung einer App viel mehr über seine Kunden erfahren. Seitens der Konsumenten ist die Bereitschaft bereits vorhanden. Es sind die Händler, die bereit sein müssen, sich solche Lösungen zu überlegen.



Zusammenfassung der Studien


Die gestiegene Nutzung von Smartphones und Tablets ist für die Händler vor allem eine Chance. Was bisher eher als eine Bedrohung gesehen wurde, kann mit der richtigen Integration sehr schnell zu einer neuen Chance werden. Die Konsumenten begrüßen solche Lösungen und schaffen somit eine Brücke zwischen dem Online- und Offline-Geschäft der Händler.




Quellen


1  Shop.org (2017) The State of Retailing Online 2017: key metrics, business objectives and mobile. Found online.
2 Accenture (2016) Retail consumers are shouting - are you adapting? Found online.
3  Thamm, A., Anke, J., Haugk, S., & Radic, D. (2016, July). Towards the Omni-Channel: Beacon-Based Services in Retail.  International Conference on Business Information Systems (pp. 181-192). 
4 Boidman M (2015)  Proximity-based Communications: Adding beacons yields more intelligent digitalsignage in retail and out-of-home.
5 Kerviler, G., Demoulin, N., & Zidda, P. (2016). Adoption of in-store mobile payment: Are perceived risk and convenience the only drivers? Elsevier. 



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Über den Autor

Charlotte van Raak

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