SMS in verschiedene Länder schicken: Regularien und Gewohnheiten der Länder

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Die SMS ist noch immer einer der besten Wege, um Menschen auf der gesamten Welt direkt und unkompliziert zu erreichen. Mit der Möglichkeit eine Nachricht in jedes Land der Welt zu schicken gehen allerdings auch viele unterschiedliche Hürden, Regularien und Gewohnheiten einher. CM hat glücklicherweise Büros in vielen Ländern der Welt und Kollegen, die gerne darüber berichten, worauf zu achten ist, wenn man eine SMS in die entsprechenden Länder verschicken möchte. Hier sind die Do’s und Don’t’s, wenn es darum geht, Kunden auf der gesamten Welt zu erreichen:

Deutschland

  • Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern erlaubt Deutschland sowohl dynamische als auch alphanumerische Nummern für den Versand der SMS-Kampagnen.
  • Zudem ist, auch hier im Gegensatz zu anderen Ländern, keine Registrierung des Versenders nötig.
  • Nachrichten, die auf Deutsch gesendet werden, gelten als seriöser als etwa englische Nachrichten. Eine korrekte Übersetzung ist daher wichtig.
  • Personalisierung der Kampagnen spielt eine große Rolle. Eine individuelle Ansprache sorgt dafür, dass der vorsichtige Deutsche eher weniger von einem Betrug ausgeht.

Die Niederlande

  • In den Niederlanden sind sowohl alphanumerische als auch dynamische IDs der Sender erlaubt.
  • Zudem ist es erlaubt sowohl Shortcodes als auch Longcodes zu nutzen - sofern man den Service registriert hat.
  • Bei den Inhalten herrscht eine liberale Einstellung. Einzig Spam und Phishing-Messages sind grundsätzlich verboten.
  • Die Standard 06-Nummern sind nur für den Kontakt zwischen zwei Personen zulässig. Für den Versand über eine App sind 097-Nummern nötig. Diese beinhalten auch die entsprechenden Standards. CM kann bei der Vermittlung einer solchen Nummer helfen.

Belgien

  • In Belgien ist es verpflichtend einen Shortcode zu nutzen, der für den Nutzer kostenlos ist. Diese Shortcodes starten immer mit 8, zum Beispiel 8850. Dynamische IDs sind nicht erlaubt.
  • Vor der Nutzung von SMS-Kampagnen ist ein Opt-In nötig. Dieser kann via SMS, aber auch auf Papierform oder auf einer Webseite erfolgen.
  • Eine Nachricht mit "STOP" muss automatisch zu einem Opt-Out aus dem System führen.
  • Auch wenn es dahingehend keine Regularien gibt, eine Versand zwischen 7:00 und 19:00 zu empfehlen.

Das Vereinigte Königreich

  • Es sind in Großbritannien alle Arten von Nummern für den Versand erlaubt.
  • Leerzeichen im Namen des Absenders werden gelöscht. Daher sollten Unternehmen mit einem Leerzeichen im Namen kreativ sein.
  • Sogenannte Zeitdruck-Kampagnen sind in England erfolgreich. Wer mit "Angebot endet heute Abend" wirbt, sollte direkt einen Link mitliefern.
  • Es gibt einige Richtlinien für die Verhinderung von Spam und Missbrauch.

Frankreich

  • Französische Nachrichten sind wichtig. Empfänger mögen keine Nachrichten auf Englisch oder in einer anderen Sprache.
  • Werbenachrichten sind in Frankreich zwischen 20:30 und 8:30 sowie an Sonntagen und Feiertagen nicht erlaubt.
  • Auch hier sollte ein "STOP" zum automatischen Opt-Out aus der Kampagne führen.

APAC-Staaten

  • In China dürfen Kampagnen nicht zu den Themen Glücksspiel, Eigentum, Immigration, Bildung oder Erwachsenen-Unterhaltung versendet werden.
  • Nachrichten aus der Werbung sind in Indien nur zwischen 9:00 und 21:00 verschickt werden.
  • Hongkong und Singapur haben eine Bitte-nicht-stören Liste.
  • Während Singapur keine Nachrichten zum Thema Kredit erlaubt, verbietet Malaysia die Themen Glücksspiel und Casinos.

Südafrika

  • In Südafrika wird jede Nachricht mit einem speziellen Ländercode versendet.
  • Südafrika lagert die Kontrolle über den Versand von Werbung an eine Organisation aus. Diese hat einen umfassenden Code of Conduct, der verschiedene individuelle Richtlinien für den Versand erteilt. Diese sollten dringend beachtet werden.
  • Zudem gibt es verschiedene Richtlinien für die Nennung von bestimmten Worten. So darf nicht suggeriert werden, dass der Kunde bereits etwas gewonnen hat, wenn dies nicht der Fall ist.
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Charlotte van Raak

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